Redaktion: Wie sind Sie auf den Beruf Lehrer gekommen?

Frau Eichstädt: Ich habe mein Leben lang Sport gemacht und über 15 Jahre Handball gespielt. Als Frau ist es das Ungefährlichste und Lukrativste dann Sportlehrerin zu werden. Außerdem ist meine Sonderpädagogik-Lehrerin. Von daher war das recht naheliegend.

Redaktion: Welche Fächer unterrichten Sie und warum?

Frau Eichstädt: Sport und Deutsch. Sport ist wie gesagt mein Herzensfach. Ich liebe es Sport zu unterrichten und mag vor allem die ganzen Mannschaftssportarten. Deutsch mag ich, weil ich das Gefühl habe, dass man die Schüler von einer anderen Seite kennenlernt und sie dort ihre Meinung sagen können.

Redaktion: Auf welcher Uni haben Sie studiert?

Frau Eichstädt: Ich habe hier an der Uni Leipzig studiert.

Redaktion: Wie lange unterrichten Sie schon?

Frau Eichstädt: Ich habe im Februar 2019 mein Referendariat hier angefangen und unterrichte nun ab diesem Schuljahr in Vollzeit.

Redaktion: Wie gefällt Ihnen unsere Schule?

Frau Eichstädt: Wirklich gut und deswegen freue ich mich, dass ich hierbleiben durfte. Ich mag das Miteinander und den freundlichen Umgang im Kollegium und mit den Schülern. Da fühl ich mich sehr aufgehoben.

Redaktion: Was machen Sie in Ihrer Freizeit?

Frau Eichstädt: Soweit es geht Sport. Ich fahre mittlerweile relativ viel Inlineskates. Jetzt zu Coronazeiten ist es natürlich schwierig sich mit Freunden zu treffen, aber ansonsten verbringe ich viel Zeit mit ihnen. Bis vor zwei Jahren habe ich Handball gespielt, habe das jetzt aber aufgegeben, weil das einfach viel Zeit in Anspruch nimmt.

Redaktion: Könnten Sie einige Stärken und Schwächen von sich aufzählen?

Frau Eichstädt: Ja, ich bin recht ehrgeizig und ungeduldig. Manchmal ist es für die Schule schwierig die Balance zu finden und Geduld zu zeigen. Trotzdem habe ich, beziehungsweise versuche ich, ein offenes Ohr zu haben, wenn jemand von den Schülern oder auch von Kollegen etwas besprechen möchte. Und ich glaube, ich bin recht zielorientiert, was mir hilft Dinge zu staffeln. Was ist wirklich wichtig. Was muss ich jetzt vordringlich machen und was nicht.

Redaktion: Was wünschen Sie sich persönlich für Ihre Zukunft?

Frau Eichstädt: Dass ich wieder reisen darf, ganz viel, ganz weit weg und am liebsten ganz viele neue Menschen kennenlernen. Ich liebe es, mich mit Menschen in ihrer Sprache zu unterhalten und dann sie sind meistens noch freundlicher. Egal wo man auf der Welt ist.

Vielen lieben Dank noch einmal an Frau Eichstädt für das Interview!

Lilly Lips, 10d