3Ein Besuch des ehemaligen Staatsgefängnisses Hohenschönhausen, ein Gespräch mit dem früheren Botschafter Dr. Adolf von Wagner und ein Besuch im Bundestag.

Das und noch vieles mehr stand auf der Programmliste der alljährigen GRW-Exkursion der elften Klasse.

Nach der Ankunft am 11.09.19 stand ein Besuch des Stasigefängnisses der ehemaligen DDR an. Während einer Führung sowie eines anschließenden Museumsbesuches lernten wir mehr über die Geschichte des Gefängnisses Hohenschönhausen und über das Schicksal der früheren Insassen, welche in dreckigen Zellen ohne die Möglichkeit eines Blickes nach draußen leben mussten.

Bei unseren Busfahrten zum Hostel und durch die Innenstadt erfuhren wir auch viel über die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten.

Nach dem Abendbrot im Hostel hatten wir Freizeit und konnten weitere interessante Orte wie den Alexanderplatz, welcher im Dunklen mit dem beleuchteten Fernsehturm sehr schön aussah, selbst erkunden.

Am nächsten Tag war ein Besuch der East-Side Gallery und des jüdischen Denkmals geplant. Der künstlerisch gestaltete Mauerrest der Galerie versetzte uns in eine neue bunte Welt.

Nach dem Mittagessen im Berlin Pavillon besuchten wir den Deutschen Dom und stellten eine Abstimmung im Bundestag als Rollenspiel nach, was eine interessante Erfahrung war.

Dann erfuhren wir im Auswärtigen Amt mehr über das Leben und die Arbeit von Dr. Adolf von Wagner, einem ehemaligen Botschafter Deutschlands. Nach einem kurzweiligen Gespräch mit vielen Fragen an den 84-jährigen Mann, der uns mit Begeisterung und Humor von seinem Leben erzählte, ging es zurück zum Hostel.

Am Freitagmorgen mussten die Taschen für die Rückfahrt gepackt sein. Im vollbeladenen Bus fuhren wir zur Mauergedenkstätte in die Bernauer Straße. Wir schauten uns zwei kurze Filme über die Berliner Mauer an und wurden über das frühere Grenzgebiet geführt.

Anschließend checkten wir im Bundestag ein, um ein Gespräch mit der SPD- Abgeordneten Daniela Kolbe aus Leipzig zu führen, die uns ebenfalls viele Fragen beantwortete.

Danach hatten wir noch etwas Zeit, um den Reichstag samt Plenarsaal und Kuppel zu besichtigen.

Nach einem wohlverdienten Mittagessen fuhren wir zurück nach Schkeuditz.

Wir danken den Lehrern und Herrn Wittig für die Organisation sowie Betreuung. 

Und der Busfahrerin für die angenehme Fahrt.

Luise Keck, Klasse 11