Vor ein paar Wochen haben wir uns mit Herrn Schneider, der seit diesem Schuljahr Lehrer an unserer Schule ist, zusammengesetzt und haben ein kleines Interview mit ihm geführt. 

Reporter: Haben Sie sich schon an unserer Schule eingelebt und wie gefällt es Ihnen hier?

Herr Schneider: Erstaunlich schnell. Ich war vorher in Eilenburg und habe dort mein Referendariat gemacht und am Ende von einem Referendariat hat man ein bisschen Bammel, wohin man dann kommt. Schkeuditz kannte ich noch nicht, wusste aber schon vorher, dass es eine gute Schule sein soll. Ich bin nun seit Anbeginn des Schuljahres hier und will mich dem kompromisslos anschließen. Es ist nämlich eine super Schule, was die Ausstattung, Kollegen und auch die Schüler angeht.

Reporter: Welche Fächer unterrichten Sie?

Herr Schneider: Biologie und Englisch.

Reporter: Wie entstand der Wunsch Lehrer zu werden und war das schon immer Ihr Ziel?

Herr Schneider: Seit der neunten Klasse hatte ich das schon immer mal in Betracht gezogen. Allerdings stand das ab der elften Klasse in Konkurrenz mit dem Gedanken, Musiker zu werden, da ich Schlagzeug spiele. Doch das hat nie den Gedanken verdrängt, Lehrer werden zu wollen, aber ich war mir damals mit der Fächerwahl noch nicht ganz im Klaren. Am Ende sind es dann, wie schon eben erwähnt, Biologie und Englisch geworden.

Reporter: Was wären Sie geworden, wenn es die Möglichkeit Lehramt zu studieren nicht gegeben hätte?

Herr Schneider: Dann wäre ich Schlagzeuger geworden – Berufsmusiker.

Reporter: Hatten Sie damals, als Sie selbst noch zur Schule gingen, besondere Lieblings- und Hassfächer?

Herr Schneider: Lieblingsfächer sind tatsächlich die beiden, die ich am Ende dann auch studiert habe, aber auch Ethik fand ich – vor allem in der Oberstufe – wirklich spannend. 
Hassfächer kann ich so genau gar nicht benennen. Physik fand ich früher nicht unbedingt interessant, aber eigentlich gab es kein Fach, das ich jetzt wirklich gehasst habe.

Reporter: Sie haben ja schon erwähnt, dass sie in Ihrer Freizeit viel Schlagzeug spielen. Haben Sie auch noch zusätzlich andere Hobbys und Interessen?

Herr Schneider: Das Schlagzeugspielen ist meine größte Leidenschaft, aber so nebenbei mache ich auch noch Sport. Kraft- und Ausdauertraining.

Reporter: Was hören Sie selbst eigentlich für Musik und was spielen Sie auf ihrem Schlagzeug?

Herr Schneider: Ich bin da sehr vielseitig, was das angeht. Ich höre viel Rock – New Metal, also solche Sachen, die die Schüler heute nicht mehr wirklich kennen. Zum Beispiel habe ich eine Zeit lang viel Limp Bizkitund Linkin Parkgehört. Selbst spiele ich eher Stoner Rock. Das ist dann die Musikrichtung, in der ich zu Hause bin. 
Sonst höre ich auch noch Instrumental Hip-Hop, obwohl ich sonst mit Rap nicht so viel zu tun habe. 
Im Prinzip alles außer Klassik und Volksmusik. Ansonsten bin ich für alles offen und bewege mich sehr vielseitig zwischen den verschiedenen Genres.

Von Rebecca Hensel und Hannah Steindorf, Klasse 8d