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Unsere Schule, unser Schkeuditz, unsere Welt

Unsere Schule, unser Schkeuditz, unsere Welt


Am 2. Juli 2026, dem vorletzten Schultag, fand an unserer Schule unter dem Motto „Unsere Schule, unser Schkeuditz, unsere Welt“ ein Projekttag statt.

Die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen erkundeten klassenweise Schkeuditz und lernten dabei ihre Schulumgebung besser kennen. Die Jahrgangsstufen 6 bis 10 konnten im Vorfeld Projekte wählen, die ihren Interessen entsprachen. Unter den Oberthemen „Auwald“, „Bekleidung“, „Kultur“ und „Unsere Schule“ beschäftigten sie sich sowohl an außerschulischen Lernorten als auch in der Schule mit vielfältigen praktischen und theoretischen Inhalten.

Es folgen einige Berichte der Projektgruppe „Foto & Bericht“

Weg vom Handy – hin zur Holzarbeit

Beim Projekttag wurde Nachhaltigkeit am Maria-Merian-Gymnasium ganz praktisch erlebbar. Eine Projektgruppe fertigte aus Holzresten ein Teamspiel in Form eines Labyrinths sowie zwei weitere Spiele für acht bis zwölf Personen an. Aus vermeintlichen Abfällen entstanden so kreative und langlebige Spielideen für die aktive Pause.

Die betreuende Lehrkraft zeigte sich von dem Projekt überzeugt:

„Ich finde die Idee prima, weil Mutter Natur dringend unsere Unterstützung braucht und auch das Bewusstsein für Nachhaltigkeit weiterentwickelt werden sollte. Ich finde den Tag fast ein wenig zu kurz.“

Ihrer Meinung nach könnten Projekttage dieser Art gern häufiger stattfinden.

Auch die Schülerinnen und Schüler hatten sichtlich Freude an der praktischen Arbeit. Max Lüneburg entschied sich für das Projekt, weil er „gerne handwerkliche Dinge“ macht. Paul Marco Böhme ergänzte:

„Ich habe mich für den Handwerktag entschieden, weil ich gerne handwerklich arbeite und auch schon beim Hausbau geholfen habe.“

Beide waren sich einig, dass der Projekttag eine gelungene Abwechslung zum Schulalltag darstellte. Während Max besonders hervorhob, dass „es mal etwas anderes“ gewesen sei, hätte sich Paul noch mehr Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung weiterer Spiele gewünscht.

Mit viel Kreativität entwickelten die Schülerinnen und Schüler Spiele, die gezielt auf die Interessen der Schulgemeinschaft abgestimmt sind. Ein besonderer Vorteil der selbst entworfenen Spielgeräte besteht darin, dass sie optimal auf die Gegebenheiten unseres Schulhofs und die vorhandenen Materialien abgestimmt sind. So können sie künftig unkompliziert genutzt werden.

Die neuen Spiele bereichern die aktive Pause und fördern gleichzeitig Teamgeist, Fairness, Kommunikation und gegenseitige Rücksichtnahme. Damit bleibt das Ergebnis des Projekttages nicht nur in Erinnerung, sondern wird langfristig Teil unseres Schulalltags.

Rebecca Chilcott, Levi Jan Seifert, Toni Luis Pufahl, Bastian Seyffert, Max Bender


Aus Grau wird Wow – Ideen für unsere Schule

Wie sieht die perfekte Schule aus? Dieser Frage sind wir in kurzen Interviews mit Schülerinnen und Schülern nachgegangen. Dabei wurde schnell deutlich: Eine ansprechend gestaltete Schule trägt dazu bei, dass man sich wohler fühlt und motivierter lernt.

Viele wünschen sich freundlichere Klassenräume mit Pflanzen, Bildern und natürlichen Farben, die „an die Natur angelehnt“ sind. Auch Themen- oder Fachräume, wie sie bereits im Neubau vorhanden sind, würden den Altbau abwechslungsreicher und attraktiver gestalten. Viele Lernende empfinden diesen derzeit als eher „langweilig“. Eine ansprechendere Gestaltung könnte dazu beitragen, dass der Unterricht einladender und angenehmer wirkt.

Ein Anfang ist bereits gemacht: Im Altbau werden Schülerarbeiten ausgestellt, die mit viel Zeit, Mühe und Kreativität entstanden sind. Dadurch werden die Leistungen der Schülerinnen und Schüler sichtbar und der Schulalltag durch ihre Ideen bereichert.

Zu einem lebendigen Schulleben gehören aber auch erholsame Pausen. Selbstgemachte, erfrischende Getränke sorgten deshalb am Projekttag für eine willkommene Abkühlung und neue Energie.

Wenn Geld keine Rolle spielen würde, stünden modern ausgestattete Klassenräume, neue Technik, bequemere Möbel und ein attraktiver gestalteter Schulhof ganz oben auf der Wunschliste. Besonders häufig wurden außerdem mehr Schattenplätze, zusätzliche Sitzgelegenheiten und weitere Möglichkeiten für die aktive Pause genannt.

Die Interviews zeigen: Schon kleine Veränderungen können viel bewirken. Mit etwas Farbe, mehr Grün und kreativen Ideen kann unsere Schule noch einladender werden – ein Ort, an dem sich alle willkommen fühlen und das Lernen noch mehr Freude bereitet.

Amelie Bocher, Klasse 10a


Natur hautnah – Die sechsten Klassen im Auwald

Zum Abschluss der letzten Schulwoche am Maria-Merian-Gymnasium hatten wir die Gelegenheit, die sechsten Klassen bei ihrer spannenden Exkursion in den Auwald zu begleiten.

Inmitten von Bäumen, Wiesen und Gewässern erkundeten die Klassen an verschiedenen Stationen die Natur. Ob bei Boden- und Gewässeruntersuchungen oder bei der Beobachtung heimischer Tier- und Pflanzenarten – die Schülerinnen und Schüler waren mit großem Interesse dabei und genossen es sichtlich, den Lernort Schule gegen die freie Natur einzutauschen.

Um ein Stimmungsbild einzufangen, führten wir kurze Interviews mit den Teilnehmenden. Dabei zeigte sich ein eindeutiges Bild: Die meisten äußerten sich begeistert über den Ausflug in den Auwald. Viele wünschten sich weitere Projekte dieser Art, die theoretisches Wissen mit praktischen Erfahrungen in der Natur verbinden.

Mia Vacek und Nora Meißner, Klasse 10d


Projekttag der Klassenstufe 10

Auch die zehnten Klassen legten sich beim Projekttag ordentlich ins Zeug. Es wurde gebastelt, geschrieben, gestaltet und gebacken. In zahlreichen Projekten stellten die Schülerinnen und Schüler ihre Kreativität und ihr Können unter Beweis und gestalteten einen abwechslungsreichen und erfolgreichen Projekttag.

Eine Gruppe bereitete gesunde Leckereien und erfrischende Getränke für die gesamte Schulgemeinschaft zu. Dabei konnten auch weniger erfahrene Köchinnen, Köche sowie Bäckerinnen und Bäcker ihre Fähigkeiten ausprobieren und erweitern.

Eine weitere Projektgruppe verschönerte das Schulhaus, indem sie bunte Schülerarbeiten an den Wänden anbrachte. Darüber hinaus entstanden neue Bastelarbeiten und Zeichnungen, die die Flure künftig noch freundlicher gestalten.

Natürlich wurde auch an unsere zukünftigen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler gedacht. Für sie entstand eine spannende Schulrallye in Form eines Escape Rooms. Ziel ist es, mithilfe verschiedener Rätsel die Schule kennenzulernen und schließlich den Weg in unsere beliebte Schulbibliothek zu finden. Entwickelt wurde die Rallye von Schülerinnen und Schülern der zehnten Klassen, die das Maria-Merian-Gymnasium inzwischen seit fünf Jahren kennen und ihre Erfahrungen an die neuen Mitschülerinnen und Mitschüler weitergeben möchten.

Charlene Werner und Lara Ebmeyer (beide 10d)