
Soziale Projekte im Gesellschaftswissenschaftlichen Profil
Ausgehend von der Frage, welche soziale Verantwortung wir als Einzelne und als Gemeinschaft tragen, haben wir uns im GeWi-Unterricht intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt. Dabei blieb es jedoch nicht nur bei theoretischen Überlegungen: In zwei Projekten hatten wir die Möglichkeit, Verantwortung ganz praktisch zu übernehmen und unser Engagement aktiv umzusetzen.
Frühjahrsputz auf dem Schulgelände
Am 24.03. und am 31.03. durfte das GeWi-Profil der 10. Klasse in Zusammenarbeit mit unserem Hausmeister Herrn Karnath sowie den profilleitenden Lehrern Herrn Rothe und Herrn Gleisenring das Schulgelände auf den Frühling vorbereiten. Auch das NaWi-Profil unter der Leitung von Frau Fix konnte für dieses Projekt gewonnen werden, sodass wir gemeinsam Bäume zurückschnitten, Laub aufsammelten und Gehwege von Moos und Gras befreiten.
Während der Arbeit entstanden viele interessante Gespräche, und es entwickelte sich ein starkes Gemeinschaftsgefühl. Durch Teamarbeit, Organisation und gegenseitige Unterstützung gelang es uns Schülerinnen und Schülern beider Profile, unser Ziel zu erreichen und das Schulgelände sichtbar „frühlingstauglich“ zu machen.
Auch wenn die Arbeit an manchen Stellen anstrengend war, stellte diese Form des Unterrichts eine willkommene Abwechslung zum sonst eher sitzenden Schulalltag dar. Statt einer Hefterseite voller Notizen konnten wir unmittelbar sehen, was wir gemeinsam geschaffen haben.
Besuch in der Altenpflege „Haus Albanus“
Am 18.05. und am 01.06. haben wir unser zweites Projekt zum Thema soziales Engagement in Angriff genommen. Dafür besuchten wir die Altenpflegeeinrichtung „Haus Albanus“. Dort erhielten wir einen Einblick in den Beruf der Pflegefachkräfte und hatten die Gelegenheit, Zeit mit den Bewohnerinnen und Bewohnern zu verbringen.
Am 18.05. standen unter anderem „Stadt, Land, Fluss“ in einer mündlichen Variante sowie das Kartenspiel Skip-Bo auf dem Programm. Beim zweiten Besuch am 01.06. wurde erneut Skip-Bo gespielt, außerdem wurde gemeinsam gekegelt.
Die Bewohnerinnen und Bewohner begegneten uns sehr offen und freuten sich sichtlich über unseren Besuch. Auch für uns Schülerinnen und Schüler war diese Erfahrung besonders wertvoll. Es hat uns gefreut zu sehen, dass wir etwas Abwechslung in den Alltag der Menschen bringen konnten und gleichzeitig selbst viele neue Eindrücke gewonnen haben.
Ein besonderer Dank gilt unseren profilleitenden Lehrern sowie Herrn Karnath, die diese Projekte organisiert und begleitet haben.
Ricarda Gatzka und Nele Grützner, Klasse 10a




