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Ökosystem Wasser: Biologie – Exkursion in die Auwaldstation Leipzig   

Ökosystem Wasser: Biologie – Exkursion in die Auwaldstation Leipzig   

Am 15. April 2026 unternahmen wir, die Klasse 9d, mit Herrn Wünsche eine Exkursion in die Auwaldstation Leipzig, um das Ökosystem Wasser genauer zu untersuchen. Während der Exkursion hatten wir dann die Aufgabe, Gewässer zu analysieren und zu untersuchen und diese Erkenntnisse zu protokollieren. Dabei nahmen wir viel Wichtiges mit in den Biologieunterricht.

Dieser Tag begann mit unserem Treffen an der Haltestelle in Lützschena. Da kamen wir mit verschiedensten Verkehrsmitteln an, z.B. mit dem Fahrrad. Als es 915 war, gingen wir gemeinsam zur Auwaldstation und trafen unseren Gruppenleiter. Wir wurden mit den notwendigen Belehrungen versehen und über denTagesablauf informiert, bekamen unsere Protokolle und durften schon in 2 Gruppen mit ca. je 10 Personen loslegen.

Als wir den Wald betraten, spürten wir schon diese ruhige Atmosphäre und suchten sogleich die Gewässer auf. Beim Ankommen sahen wir einen großen Teich mit vielen Pflanzenüberresten auf der Oberfläche. Der Großteil des Ufers war ein Wald und der andere Teil war eine Wiese mit ein paar Bäumen. Es blühten viele Blumen und es flogen viele Insekten hin und her. 

Unser Leiter begann unsere Führung mit ein paar Fragen zu unserem Grundwissen: Was sind abiotische Faktoren? Was könnten Beeinflussungsfaktoren sein? Nachdem wir diese beantwortet und uns vergewissert haben, dass kein Grundwissen mehr fehlte, begannen wir, die Umgebung zu analysieren. Dabei notierten wir die Art des Gewässers, die Pflanzen, die in der Nähe wuchsen, und auch die Landschaft in unserem Protokoll. Nachher analysierten wir das Gewässer genauer. Während der Analyse inspizierten wir die Trübung, den Geruch und die Farbe des Wassers, was später wichtig war, sowie die Form des Ufers. Nach der abiotischen Inspektion begannen wir die biotische Inspektion. Dabei betrachteten wir die Tiere, die im oder am Wasser leben. Dabei trafen wir auf unzählige Wasserbewohner, wie den Kugelschwimmer, die Ruderwanze oder auch die Tellerschnecke, welche wir, als wir wieder zurückgekehrt waren, nachskiziert haben.

Uns fiel später auf, dass die Tiere meist in Gewässern der 2. Klasse leben. Um die Wasserqualität dieses Gewässers zu überprüfen, führten wir ein paar chemische Untersuchungen durch. Wir hatten dabei unseren Fokus auf den Nitrit-, Nitrat- , Phosphat- und dem Sauerstoffgehalt sowie den pH-Wert gelegt. Bei der Überprüfung kam heraus, dass in jeder Hinsicht das Gewässer der 1. Klasse angehörte. Unser Gruppenleiter begründete dies damit, dass unsere chemischen Versuche eine Momentaufnahme waren und es sich auch ändern könnte. 

Nach unseren chemischen Versuchen trafen wir uns und hörten unserem Lehrer, Herrn Wünsche, zu. Er lobte uns für unsere Mitarbeit und unsere Zielstrebigkeit. 

Nach dieser erfreulichen Ankündigung endete auch unsere gemeinsame Zeit bei dieser Exkursion. Es war eine lehrreiche Zeit, wir lernten vieles über die Zusammenhänge von biotischen und abiotischen Faktoren im Gewässer, wir lernten neue Lebewesen kennen und wir konnten auch neue Arten von Überprüfungen von Wasser kennenlernen. Überraschend war die Erkenntnis, dass die Auwaldstation nicht in einem Auwald liegt  und dass es kein natürliches Gewässer ist. Aber dies hindert uns nicht daran, perfekt gewappnet für die folgenden Biologieblöcke über Ökosysteme zu sein.

Jannis und Jiale He