{"id":13320,"date":"2026-04-01T20:44:56","date_gmt":"2026-04-01T18:44:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gymnasium-schkeuditz.de\/?p=13320"},"modified":"2026-04-01T20:48:45","modified_gmt":"2026-04-01T18:48:45","slug":"es-ist-vollbracht-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gymnasium-schkeuditz.de\/?p=13320","title":{"rendered":"Es ist vollbracht!"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-medium-font-size\"><strong>Reflexionen unserer Zehntkl\u00e4ssler \u00fcber ihre Erfahrungen mit der KOL<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcberlegt euch am besten schon in den Sommerferien ein Thema. \u00dcberlegt dabei, was euch in eurer Freizeit besch\u00e4ftigt oder was ihr euch schon \u00f6fter gefragt habt. Ich habe beispielsweise auf Tiktok jemanden gesehen, der erz\u00e4hlt hat, wie Ameisen so leben, also dass sie zum Beispiel Blattl\u00e4use als Sklaven halten oder Wirtschaft betreiben. Dabei habe ich mir dann die Frage gestellt, ob diese Lebensweise nicht der der Menschen \u00e4hnelt. Meine Lehrersuche war sehr stressig. Ich wollte in Biologie schreiben, deren Lehrer immer extrem schnell vergeben sind. Ich habe keinen Lehrer gefunden, aber wenn das der Fall ist, sollte man nicht aufgeben. Ich habe mir dann \u00fcberlegt, wie ich trotzdem in Biologie schreiben kann und habe dazu eine Referendarin angefragt. Das hat auch alles sehr gut funktioniert. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, redet viel mit eurem Lehrer oder eurer Lehrerin! Verlasst euch nicht auf das, was die anderen sagen, denn jeder Lehrer m\u00f6chte es ein bisschen anders.&nbsp;<br>Es reicht au\u00dferdem v\u00f6llig, wenn ihr Ende September\/ Anfang Oktober anfangt zu schreiben. Schaut, ob ihr in der Bibliothek gute B\u00fccher zu eurem Thema findet, denn damit spart ihr euch viele Internetquellen, die ihr alle im Literaturverzeichnis auff\u00fchren m\u00fcsst. Nutzt vor allem die Ferien f\u00fcr eure KOL! Wenn ihr in den Urlaub fahrt und lange Autofahrten habt, oder einfach einen Tag, an dem ihr nichts vorhabt, nutzt diese Zeit! Es ist mehr, als man denkt.<br>Versucht au\u00dferdem, eine Woche vor Abgabe fertig zu sein, dann fasst ihr die KOL drei Tage nicht an und lest dann Probe. Glaubt mir, man findet noch viele Faselfehler!<br>Bei der Pr\u00e4sentation reicht es, wenn ihr zwei Wochen vorher anfangt, euch zu stressen. Die Powerpoint dauert zwar, aber was man nicht untersch\u00e4tzen darf, ist das Karteikartenschreiben. Das dauert echt viel l\u00e4nger, als man denkt!!<br>Am Ende ist es trotzdem nur so, als ob man einen langen Vortrag vorbereitet, den jeder von euch schafft. Ihr besch\u00e4ftigt euch so lange und intensiv mit diesem Thema, dass es sogar fast schon Spa\u00df macht es vorzutragen. Ihr schafft das alle und stresst euch nicht zu sehr. &lt;3<br>Klara Nilson 10c<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>In Klasse 10 muss jeder Sch\u00fcler eine Komplexe Leistung in einem Fach seiner Wahl erbringen. Man beginnt mit der Auswahl des Themas, mit welchem man dann auf die Suche nach einem betreuenden Lehrer geht. R\u00fcckblickend betrachtet ist die Wahl eines Themas, welches einen selbst interessiert, zusammen mit einem Lehrer, der die eigene Arbeitsweise akzeptiert, die mit Abstand wichtigste Entscheidung, denn anschlie\u00dfend muss man sich mindestens ein halbes Jahr durchgehend mit dem gew\u00e4hlten Thema besch\u00e4ftigen. Bei einem Thema ohne eigenes Interesse f\u00e4llt dieser Arbeitsprozess sehr demotivierend aus.<br>Nach Einreichen des Themenzettels beginnt man mit einer groben Gliederung und der anf\u00e4nglichen Literaturrecherche. Der Umfang und die Schwierigkeit dieser Schritte variieren je nach Thema. Es kann also durchaus hilfreich sein, die bisher existierende Literatur bei der Themenfindung zu ber\u00fccksichtigen. Des weiteren ist wichtig, sich bei diesem Schritt nicht zu viel Zeit zu lassen, da viele Sch\u00fcler erst 4 Wochen sp\u00e4ter anfingen zu arbeiten.<br>Die haupts\u00e4chliche Arbeitsphase hat uns Spa\u00df bereitet, da man relativ frei und nach eigener Zeiteinteilung arbeiten konnte. Viele Sch\u00fcler haben hierbei versucht, extrem kleinschrittig R\u00fccksprache zu ihrem Betreuer zu halten. Dies erschien uns wenig sinnvoll, da es viel Zeit kostet und nicht zu einem merkbar besseren Ergebnis f\u00fchrt.&nbsp;<br>Gegen Ende der Arbeitsphase stand noch der entscheidende Schritt an: der Eigenanteil. In allen Handreichungen und Gespr\u00e4chen mit Lehrern wurde die Relevanz dieses Teils sehr stark \u00fcbertrieben. R\u00fcckblickend betrachtet reicht eine einfache Einf\u00fchrung in die gew\u00e4hlte Methode mit anschlie\u00dfender Begr\u00fcndung und Auswertung.<br>Zum Schluss bleibt nur noch zu sagen, dass die Pr\u00e4sentation im Vergleich zum schriftlichen Teil mehr Arbeit als gedacht war. Die eigentliche Pr\u00e4sentation unterscheidet sich aber nicht von \u201cnormalen\u201c Vortr\u00e4gen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ben Steinmetzer, Tobias Sarosi, 10c<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Die Arbeit an der komplexen Leistung war insgesamt deutlich anstrengender, als am Anfang erwartet. Besonders schwierig war es, einen passenden Betreuer zu finden, da viele Lehrkr\u00e4fte entweder schon zu viele Sch\u00fcler hatten oder das Thema nicht betreuen wollten. Dadurch hat sich der Start f\u00fcr viele unn\u00f6tig verz\u00f6gert.<br>Ein weiteres Problem war, dass die Anforderungen und Erwartungen nicht immer ganz klar waren. Es gab kein wirklich einheitliches Bewertungsschema, da viele Themen sich inhaltlich sehr voneinander unterscheiden, wodurch oft Unsicherheit entstanden ist, worauf genau Wert gelegt wird. Die eigenst\u00e4ndige Arbeit war ebenfalls eine Herausforderung. Man musste sich alles selbst einteilen und motivieren, was nicht immer einfach war, vor allem neben dem normalen Schulalltag. Gleichzeitig hat man aber auch gelernt, selbstst\u00e4ndiger zu arbeiten und sich seine Zeit besser einzuteilen.<br>F\u00fcr zuk\u00fcnftige Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler w\u00fcrden wir empfehlen, sich so fr\u00fch wie m\u00f6glich um einen Betreuer zu k\u00fcmmern und ein Thema zu w\u00e4hlen, das einen wirklich interessiert, da man sich sehr lange damit besch\u00e4ftigt. Au\u00dferdem ist es sinnvoll, regelm\u00e4\u00dfig kleine Fortschritte zu machen, statt alles aufzuschieben. Lasst euch alle nicht zu sehr stressen von euren Mitsch\u00fclern, ihr habt genug Zeit und werdet am Ende alle fertig. Beim Vortrag sollte man darauf achten, die Inhalte wirklich zu verstehen, da man sonst schnell unsicher wirkt.&nbsp;<br>Insgesamt war die komplexe Leistung zwar teilweise frustrierend, aber man nimmt trotzdem einige wichtige Erfahrungen mit, vor allem im Bereich Selbstorganisation und wissenschaftliche Arbeit.<br>Nina Winkler und Emma P\u00f6hlandt, 10c<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Auf den ersten Blick scheint es einfacher, als man denkt, so eine wissenschaftliche Arbeit zu schreiben, da man \u00fcber ein halbes Jahr Zeit hat und man sich ja im Normalfall ein Thema w\u00e4hlt, welches einen interessiert. Das Problem dabei ist nur, dass es oft relativ schwer ist anzufangen und nat\u00fcrlich einen Lehrer zu finden, der dieses Thema auch gut findet und dich dann annimmt. Ich selber brauchte drei Anfragen, bis ich bei einem Lehrer angenommen wurde. Nat\u00fcrlich ist das immer davon abh\u00e4ngig, was man sich f\u00fcr ein Thema ausw\u00e4hlt und wie gut die Problemfrage bzw. der Eigenanteil ist. Wenn man dann soweit ist, dass man mit dem Betreuer alles abgesprochen hat und anfangen will, das erste Mal zu schreiben, f\u00e4llt es einem oft schwer, da man den \u00fcbrigen langen Zeitraum im Kopf hat und es deswegen nach hinten schiebt und dann viel zu sp\u00e4t anf\u00e4ngt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Im Gro\u00dfen und Ganzen ist es relativ schwer, neben den restlichen Arbeiten und Pr\u00fcfungen (BLF) noch eine wissenschaftliche Arbeit zu verfassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Alexander Miller, 10c<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>In meiner komplexen Lernleistung habe ich mich mit dem Thema \u201eArchitektur als Ausdruck von Macht\u201c besch\u00e4ftigt und wie sie in den unterschiedlichen Epochen der Menschheit dargestellt wird. Dabei habe ich die Machtdarstellung in der Moderne und im Barock verglichen und konnte Unterschiede sowie Gemeinsamkeiten feststellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Themenauswahl fiel mir pers\u00f6nlich nicht allzu schwer. Nach ein wenig \u00dcberlegen hatte ich mein Thema. Jedoch stellte sich die Lehrersuche als etwas schwieriger heraus, da sich viele Sch\u00fcler schon im Vorhinein mit manchen Lehrern abgesprochen hatten. Durch etwas Gl\u00fcck bekam ich dann aber doch einen Betreuer, dem mein Thema gefiel. Nach den ersten Besprechungen stand mein Thema dann fest.<\/p>\n\n\n\n<p>In der ersten Zeit habe ich nicht viel f\u00fcr meine KOL gemacht. Ich schrieb ein bis zwei Seiten und lieh mir einige B\u00fccher zu meinem Thema aus. Im Nachhinein h\u00e4tte ich mir viel Stress sparen k\u00f6nnen, wenn ich fr\u00fcher richtig angefangen h\u00e4tte. Die gr\u00f6\u00dfte H\u00fcrde war das Einfinden in das Thema. Als dieser Punkt jedoch \u00fcberwunden war, lief es deutlich besser.<\/p>\n\n\n\n<p>Man sollte sich zwar nicht zu sehr stressen lassen, da man am Ende fertig wird, wenn man dranbleibt.&nbsp;&nbsp;Dennoch ist es sinnvoll, von Anfang an strukturierter zu arbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein gut \u00fcberlegter Eigenanteil ist ebenfalls sehr wichtig. In meiner KOL hat sich ein Vergleich zweier Bauwerke als passend herausgestellt. Dabei konnte ich eigene Gedanken einbringen und das Thema besser verstehen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Insgesamt bin ich mit meiner Arbeit zufrieden, auch wenn ich einiges anders machen w\u00fcrde. Vor allem h\u00e4tte ich fr\u00fcher anfangen und meine Zeit besser einteilen sollen. Ich habe nicht nur fachlich etwas \u00fcber Architektur gelernt, sondern auch, wie wichtig Planung und eigenst\u00e4ndiges Arbeiten sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch der Vortrag lief gut. Die geforderte Zeit von etwa 45 Minuten ist bei einer ordentlich erarbeiteten KOL gut zu erreichen, da man durch die vielen Inhalte genug zu sagen hat. Insgesamt war ich mit meiner Pr\u00e4sentation zufrieden.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Ende kann ich sagen, dass die KOL zwar anstrengend war, sich aber trotzdem gelohnt hat.<\/p>\n\n\n\n<p>William Bankau, 10c<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Zu Beginn des Schuljahres mussten wir uns dem ersten Problem stellen, der Findung eines passenden Themas. Denn es ist wirklich wichtig, ein Thema zu finden, welches einen interessiert. Ansonsten hat man keine Motivation, sich damit zu besch\u00e4ftigen. Wir haben erst relativ sp\u00e4t mit dem Schreiben begonnen, daf\u00fcr hatten wir dann den Herbst \u00fcber frei, aber mussten im Winter mehr machen. Das hat f\u00fcr uns trotzdem sehr gut funktioniert, da wir uns davor viel besser auf die anderen Arbeiten konzentrieren konnten. Es war au\u00dferdem eine gute Erfahrung, mal in die Bibliothek zu gehen und sich mit der Quellen- und Literatursuche zu besch\u00e4ftigen. An sich w\u00fcrden wir empfehlen, jemanden dr\u00fcberlesen zu lassen, der das vor kurzen schon einmal gemacht hat, besonders wegen der richtigen Quellenangabe.&nbsp;<br>Das Schreiben der Arbeit hat teilweise viel Spa\u00df gemacht, auch wenn wir das niemals erwartet h\u00e4tten.&nbsp;<br>Die Pr\u00e4sentation war ebenfalls nicht so schlimm, wie alle immer sagen. Aber wir w\u00fcrden empfehlen nicht erst drei Tage vorher mit der Vorbereitung anzufangen.&nbsp;<br>Extra Tipp: Bringt eure B\u00fccher rechtzeitig wieder in die Bibliothek zur\u00fcck, es wird sonst teuer!<br>Im Endeffekt w\u00fcrden wir beide sagen, es war eine gute \u00dcbung f\u00fcr die sp\u00e4tere Studienzeit und wir konnten sehr viel lernen, auch wenn es eine harte Zeit war.&nbsp;\ud83d\ude17<br>Clara Richter und Lara Fischer, 10c<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-2 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"480\" height=\"640\" data-id=\"13328\" src=\"https:\/\/www.gymnasium-schkeuditz.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/IMG_9648-rotated.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-13328\" srcset=\"https:\/\/www.gymnasium-schkeuditz.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/IMG_9648-rotated.jpeg 480w, 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