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„Und? Sieht man mir das an?“ – Matthias Gerschwitz zu Besuch am Gymnasium Schkeuditz

Ich bin HIV positiv und, um das gleich noch mit dazu zu sagen, schwul bin ich auch.“

Das waren die Worte die die Schüler der 10.Klassen am 20.09. kurz zum Schweigen brachten. Unter einer Buchlesung hatten wir uns tatsächlich etwas anderes vorgestellt; irgendjemand stellt sein Buch vor und wir lauschen einfach zwei Stunden lang, doch am Ende war es etwas ganz anderes. Das es um HIV ging, war uns ziemlich schnell klar, wieso sollten sonst überall im Raum Plakate mit dieser Thematik hängen? Aber dass der Autor selber darunter litt und er es gleich im ersten Satz sagte, überraschte uns doch.

Matthias Gerschwitz, der Autor des Buches „Endlich mal was Positives“, stand nun vor uns und erzählte auf lockere Art und Weise von sich und seiner Krankheit, von der Art, wie er damit umgegangen ist, wie seine Familie und seine Freunde es aufgenommen haben und dass er mittlerweile seine eigene Lebenserwartung übertroffen habe. Er erzählte allerdings nicht nur von sich, sondern auch von der Krankheit, wie man sich davor schützen kann und dass es mittlerweile viele Methoden gibt, um den Vorgang zu verlangsamen. Wir hingen gebannt an seinen Lippen und durften jede Frage stellen, die uns in den Sinn kam. Mit seiner humorvollen Art hatte man fast das Gefühl, dass es in keinster Weise schlimm ist, HIV positiv zu sein und am Ende der Veranstaltung wurde uns das auch bewusst.

Das Buch war während der gesamten Buchlesung eigentlich nur Nebensache. Was wirklich im Vordergrund stand, war der Mensch und seine Geschichte. Am Ende schauten wir respektvoll zu ihm auf, denn nur die wenigsten hätten so mit uns geredet, wie er es getan hat.

 

Ronja Richter (10b)

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