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Ecuadorianischer Besuch im Gymnasium Schkeuditz

Am Samstag, dem 12.04.2016 standen 11:45 Uhr alle Gastfamilien am Leipziger Hauptbahnhof und warteten auf den Zug von Berlin nach Leipzig. Wir waren schon sehr aufgeregt und fragten uns, wann der Zug wohl ankommen würde, doch diese Frage wurde gegen 12 Uhr geklärt, als eine Gruppe mit mehr als über 20 ecuadorianischen Austauschschülern ankam. Als erstes suchte jeder seinen Austauschpartner. Das erste, was direkt auffiel, waren die riesen Koffer, die die Ecuadorianer mitbrachten. Zuerst konnte ich verstehen, dass jeder einzelne so einen gewaltigen Koffer mit hatte, da sie ja schon 5 Wochen unterwegs waren und auch noch 3 weitere Wochen bleiben würden, aber die Vermutung, dass es bei einem großen Koffer pro Person bleiben würde, war, wie sich herausstellte, falsch, denn die nächsten Koffer standen schon bereit. J

Am  darauffolgenden Tag trafen sich viele an dem Austausch beteiligten Personen in Markranstädt bei einer Willkommensfeier, wo wir uns alle etwas näher kennenlernen sollten.  Es war sehr lustig und auch sehr interessant zu sehen, wie die Ecuadorianer sind. Sie sind sehr aufgeschlossen, fröhlich, liebenswürdig, temperamentvoll und haben einen bewundernswerten Zusammenhalt in der Gruppe. Ein weiterer sehr auffälliger Punkt ist, dass die Ecuadorianer die Ruhe selbst sind und sich für viele Dinge mehr Zeit nehmen als wir deutschen Jugendlichen.

Wir Gastgeschwister sind der Meinung, dass die Ecuadorianer entspannter sind als wir, zum Beispiel früh, wenn wir zur Schule gehen und auch in der Schule. Der erste Schultag war sehr spannend, weil es eine komplett neue Situation für uns alle war, sowohl für die Schüler als auch für die Ecuadorianer.  In der Schule können die Ecuadorianer leider nicht so viel machen und lesen meistens ihre spanischen Bücher, aber ich bin trotzdem der Meinung, dass sie mitbekommen, wie es in den deutschen Schulen abläuft.

Durch die vielen Dinge, die wir gemeinsam unternehmen, wachsen einem die Ecuadorianer sehr ans Herz. Jeden Tag unternehmen wir etwas gemeinsam. Egal,  ob es einkaufen, Tischtennis spielen oder einfach nur zusammen essen ist. Dadurch bleibt nicht mehr viel Zeit für die Schule, aber  dennoch schauen wir, dass wir alles unter einen Hut bekommen.

An den Wochenenden erleben wir dann auch etwas mit den Markranstädtern und ihren ecuadorianischen Gastgeschwistern. Dieses Wochenende waren wir am Samstag Go-Kart fahren und danach haben wir Lasertag gespielt. Nach diesen Aktivitäten sind wir zum Einkaufen ins Nova Eventis gefahren.

Am Sonntag ging es in den Kletterwald und anschließend ins Kino zu dem Film ,,Alvin und die Chipmunks‘‘. Warum haben wir ausgerechnet diesen Kinderfilm geschaut? Diese Frage ist eigentlich einfach zu beantworten. Es ging uns nicht um den Film, sondern um das Zusammensein.

Ich werde sie vermissen, wenn sie zurück nach Ecuador fliegen, aber bevor das passiert, genießen wir noch zusammen die gemeinsame Zeit.

 

Annika Küthe, 9c

Kletterwald1 Kletterwald2 Gokart1 Lasertec1 Lasertec2 Klettern3 Klettern4 Klettern5

 

Fotos: Tobias Berlich, Christian Ebel-Geißler