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Ecuador – Wo liegt das noch mal genau?

Erste spontane Klischees über das kleinste Andenland: Alpakas, Panflötenmusik, Ponchos, Salsarhythmen, gut gebräunte Haut und schwarze Haarschöpfe.

Wenn genau das eure ersten Gedanken waren, müssen wir sagen, dass Ihr damit gar nicht soooo falsch liegt. ABER Ecuador ist so viel mehr!!!

7.Oktober – 10358km, 13 Stunden in luftiger Höhe, unzählige Flugzeugmahlzeiten und 5 Filme später landen wir in einem schläfrigen Zombiezustand wohlbehalten auf südamerikanischem Boden.

Dass es in Ecuador viel wärmer sein würde als in Deutschland, war uns ja bekannt, aber jetzt, wo wir in warmer Jogginghose und Regenjacke auf dem Flughafen von Guayaquil stehen, machen sich die 15 Kelvin Temperaturunterschied schon langsam bemerkbar… 🙂

Aber auch im Land, in dem die Uhren eindeutig langsamer ticken, kommt man nicht an bürokratischen Hürden vorbei. Schon im Flieger mussten wir auf die langjährige Erfahrung unseres tollen Betreuers (ganz liebe Grüße an Herrn Ebel-Geißler) zurückgreifen, um die Visaanträge auszufüllen.

– > Auf uns warten nun die spannendsten 4 Wochen des Jahres…

1.November – Flughafen von Guayaquil

Wer in Richtung des Schalters der niederländischen Fluggesellschaft KLM läuft, kann schon von Weitem in die langen Gesichter der deutschen Austauschschüler schauen. Trotz eines lächelnden und eines weinenden Auges, ist vielen deutlich anzusehen, wie schwer es ist, von allem Abschied zu nehmen. Von Ecuador. Von Zuhause.

Vielleicht kein Abschied für immer, aber einer, bei dem man sich bewusst wird, dass diese herrliche Zeit hier nie wieder so kommen wird. In Form eines Liedes bedanken wir uns alle bei dem Lehrer, ohne den dieser Austausch wahrscheinlich nicht stattgefunden hätte. Um uns herum stehen nicht nur alle Eltern und Gastgeschwister, sondern auch viele schaulustige Reisende, die sichtlich amüsiert über die Gesangseinlage sind. Wer kann schon von sich behaupten, dass er DIE Showeinlage auf einem Flughafen war? 🙂

Nach zahlreichen Tränen, Abschiedsküsschen und herzlichen Worten schließt sich hinter uns die Tür, die den Eingangsbereich von der Passkontrolle trennt und man dreht sich noch ein letztes Mal zu seiner zweiten Familie um… >>Weine nicht, weil es zu Ende ist, sondern freue dich, dass es passiert ist.<<

Im Flugzeug drehen sich meine Gedanken natürlich nur um Eins. Ich denke zurück an diese aufregende, inspirierende Zeit, an Menschen, die mir immer mit freundlichen Worten entgegengekommen sind, an das echt geniale Essen, die super schöne Landschaft und daran, dass man ja eigentlich nie wirklich weit weg ist. Was sind schon 10.000km?

…Herrlich, sich an all diese bleibenden Momente zu erinnern.

Wer abenteuerlustig, spontan und offen für Neues ist und dem der graue, deutsche Alltag zu öde ist, der sollte sich auf alle Fälle solch eine Gelegenheit voller spannender Erlebnisse, Eindrücke und neuer Bekanntschaften NICHT entgehen lassen… denn man weiß nie, wann sie wieder kommen.

Hasta la proxima Ecuador !!!

Celin Wisbereit und Chiara Hoffmann, Klasse 10

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