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Deutschland vs. USA: Schule – Teil 1

„Größer, höher, weiter“ – das scheint das Motto zu sein, unter dem die USA täglich leben. Alles muss besser sein als zuvor, und selbst die kleinste technische Innovation ist das Beste, was es je gab. Das gilt nicht nur für technischen Fortschritt, sondern auch für Bildung und Schule. Oder? Wie viel steckt wirklich hinter dem Land der vielen Möglichkeiten, vor allem im Vergleich mit Deutschland? Genau damit wollen wir uns in einer neuen Reihe von Artikeln auseinandersetzen. Brit von Ryssel war für ein Jahr in den USA und hat somit viele Probleme hautnah miterlebt.

 

Redaktion: Wenn du die Möglichkeit hättest, was würdest du gerne hier in Deutschland integrieren, das es in Amerika gibt?

Brit: Da kommt die schwerste Frage ja gleich am Anfang. Um ehrlich zu sein und ohne Schule in Deutschland schlecht darstellen zu wollen, gibt es da doch sehr viel, das ich vermisse, wenn ich an Schule in Amerika zurückdenke. Fangen wir am besten klein an: Klimaanlagen. Das erste, was mir auffiel, als ich wieder zurückkam, war, wie praktisch es doch ist, im Sommer nicht in einem überhitzten Raum zu sitzen und sich so auch besser konzentrieren zu können. Was auch wirklich angenehm war: An meiner Schule hat man sehr ausgiebig mit Technik gearbeitet. So bekam z.B. jeder Schüler und Lehrer ein MacBook gestellt, in jedem Raum hing ein funktionierender Beamer und allgemein wirkte dort alles viel moderner. So etwas wie Tafeln oder Kreide kannten eigentlich nur noch die alten Lehrer. Außerdem gefällt mir das amerikanische Schulsystem sehr, denn dort kann man seine Fächer selbst wählen. Natürlich muss man jedes Jahr bestimmte Bedingungen erfüllen, aber die sind nicht sehr schwer und so kann man nach Belieben Fächer wählen, die einen interessieren und in der Zukunft auch weiterhelfen könnten, wie z.B. Theater, Psychologie, Fotografie, Biochemie, Chor und noch vieles mehr. Dazu kommt noch, dass man insgesamt nur 8 Fächer hat und dadurch die Schule natürlich relativ früh zu Ende ist. Das vermisse ich wirklich sehr.

Redaktion: Sieht es in amerikanischen Schulen eigentlich wirklich so aus wie in den Filmen?

Brit: Ja, das ist tatsächlich so. Überall an den Wänden sind diese riesigen Schließfächer und jeder Gang ist voll mit Plakaten der verschiedenen AGs der Schule. Übrigens ist es auch wirklich so, dass außerschulische Aktivitäten und dabei vor allem der Sport in Amerika eine sehr große Rolle spielen. Jede Schule hat ein eigenes Football -, Baseball -, Basketball – Team und meistens auch eine Fußballmannschaft, ein Schwimm – oder ein Golfteam und natürlich Cheerleader, die alle von jedem einzelnen Schüler enthusiastisch angefeuert werden. Jede Schule denkt, entsprechend der patriotischen Mentalität der Amerikaner, dass ihre Schüler die Besten sind. Das nennt sich in den USA übrigens „School Spirit“, zu deutsch ungefähr „Der Geist der Schule“ und beschreibt letztendlich den Zusammenhalt der Schüler in jeder Situation und die Überzeugung, dass die eigene Schule die beste ist, was man auch in manchen Filmen sehen kann.

 

Fortsetzung folgt…

Brit von Ryssel, Kl. 11