Unsere Schülersprecherin Pia Sachsenröder im Gespräch

Unsere Schülersprecherin Pia Sachsenröder im Gespräch

Und weiter geht es in unserer Interviewreihe. Diesmal haben wir uns jedoch keinen Lehrer ausgesucht, sondern unsere Schülersprecherin Pia Sachsenröder unter die Lupe genommen. Das Interview führen Sophie Kastner, Anna Seehagen und Florian Voigt.

 

Redaktion: Guten Tag Pia. Wie wäre es mit einer Zusammenfassung deiner Aufgaben und  Möglichkeiten als Schülersprecherin?

Pia: Im Allgemeinen haben meine Aufgaben einen organisatorischen Hintergrund, also z.B. den Schülerrat einzuberufen und zu organisieren, sowie mich auch ab und zu mit Herrn Melzer hinzusetzen, um über Probleme zu reden.

 

Redaktion: Und was hat der Schülerrat in letzter Zeit erreicht?

Pia: Wir haben letztens einen schönen Marienkäfertag organisiert, der zwar auch schon ein paar Tage zurückliegt, aber mal etwas Neues war. Außerdem haben wir vor kurzem im Schülerrat über den Ablauf des Schulfestes gesprochen, welcher bald an die Klassen herangetragen wird.

 

Redaktion: Ja, auf das Fest freut sich schon die ganze Schule. Und was hat der Schülerrat in nächster Zeit vor?

Pia: Konkrete Pläne mit zeitnaher Auswirkung haben wir bis jetzt noch nicht. Engagierte Mitglieder des Schülerrats planen aber bereits jetzt Projekttage und Aktionen für das neue Schuljahr, u.a. wird über ein Energiesparprojekt nachgedacht.

 

Redaktion: Das klingt interessant. Schade, dass du noch nicht mehr darüber sagen kannst. Nun zu einem anderen Thema: Was ist denn eigentlich aus den Arbeitskreisen an unserer Schule geworden?

Pia: Bei den Arbeitskreisen braucht man einen Leiter, der ihn einberuft und organisiert. Das läuft nicht überall so glatt wie bei dem Arbeitszirkel „Tradition“ von Frau Wicha, welcher sehr aktiv ist und auch schon Umfragen gestartet hat. Auch der Zirkel von Frau Pätzold zum Thema FVU und Projekten am Gymnasium hat sich schon vor ein paar Wochen getroffen.

 

Redaktion: Und wo konnte man sich für die Arbeitskreise eintragen?

Pia: Es hing für lange Zeit ein „Flipchart“ aus, wo man sich eintragen konnte und auch alles dazu erklärt wurde. Allerdings war die Schülerbeteiligung in dieser Hinsicht nicht so groß, wie wir uns das erhofft hatten. Weiterhin können sich Interessierte aber natürlich bei mir melden oder bei Interesse an der nächsten SR-Sitzung als Gast teilnehmen.

 

Redaktion: An der Beteiligung scheitert so einiges, aber auch der Schülerrat ist in letzter Zeit in den Hintergrund getreten.Warum haben so wenige Sitzungen stattgefunden?

Pia: Ja, das ist mir auch schon aufgefallen. Aber es gab nichts zu informieren. Das hängt auch damit zusammen, dass es keine Schulkonferenzen gab, aus denen ich Informationen hätte beziehen können. Auch für ein großes Projekt am Ende des Schuljahrs war es zu spät.

 

Redaktion: Ja dafür ist die Zeit schon zu knapp. Nun zu unserer letzten Frage: Welche Möglichkeiten hat der Schülerrat?

Pia: Also in erster Linie kann er natürlich die Wünsche der Schüler durchsetzen. Allerdings kommen die Schüler zu wenig zu ihren Klassensprechern, um Vorschläge und Verbesserungen zu bringen. Der Schülerrat kann sich auch eine Partnerschule suchen, was nur das Problem mit sich bringt, dass wir an Markranstädt gebunden sind. So findet man ebenfalls keine Lösung auf die Frage nach einem richtigen Namen für das Gymnasium.  Grundsätzlich hat der Schülerrat aber die Möglichkeiten, vieles an der Schule zu verändern. Dabei hängt es aber vor allem an den Schülern, die mitarbeiten. Auch hier möchte ich euch motivieren bei uns mitzumachen.

 

Redaktion: Vielen Dank für das Interview und die interessanten Einblicke hinter die Kulissen.

Sophie Kastner, Anna Seehagen und Florian Voigt