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Zauber der Weihnacht

 

Was ist Weihnachten eigentlich noch? Eine Zeit der Geschenke? Ein paar schul- und arbeitsfreie Tage? Ein Konsumrausch? Ein Kapitalmarkt?

Die Frage ist wahrscheinlich gar nicht so leicht zu beantworten. Jedoch zu sagen, was Weihnachten einmal war, scheint eindeutiger zu sein.

Es war etwas Familiäres, das „Fest der Liebe“ und somit auch eine Zeit, Nächstenliebe zu üben und mit anderen zu teilen. Es was die Bereitschaft „Gutes“ zu tun und nicht selten hat man vom „Zauber der Weihnacht“ gesprochen, wenn längst verfeindete oder einfach nur völlig unterschiedliche Menschen ihre Feindschaft nieder- und Unterschiede beiseite legten, um gemeinsam und nicht allein diesen besonderen und Heiligen Abend – die Geburt Jesu – zu verbringen. Vor allem in unserer modernen und von Überfluss und Stress geprägten Welt kommen diese Ideale, welche die Weihnacht eigentlich erst ausmachen, viel zu selten zum Tragen.

Aber nicht alle Menschen lassen sich von diesem Strome der Zeit mitreißen. So haben viele Schüler unseres Gymnasiums an der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ teilgenommen, um verwaisten und bitterarmen Kindern in Not zu helfen. Die kleinen Geschenke, so vor allem Süßigkeiten, Wintersachen und auch das ein oder andere Spielzeug, werden bald viele hundert Kinderaugen in Moldawien – „im Armenhaus Europas“ – zum Leuchten bringen. Für diese Menschen, die unter für uns unvorstellbaren Bedingungen ihr Dasein fristen müssen, sind sie ein Symbol der Hoffnung; für unser Land eines der Solidarität und ein Zeichen dafür, was wir eigentlich viel zu selten machen: von unserem Überfluss abzugeben und anderen Unterstützung anzubieten. An dieser Stelle einen herzlichen Dank nicht nur an all diejenigen, die an dieser Aktion teilgenommen haben, sondern auch an jene, welche sich in irgendeiner Form dafür einsetzen, dass es anderen Menschen besser geht. Vor allem in dieser Zeit. Vor allem jetzt.

Und für alle, die sich aus welchen Gründen auch immer nicht einsetzen konnten, ist es noch nicht zu spät für gute Taten. Gehen wir einfach mit offenen Augen durch die Welt und denken an das, was hier geschrieben steht.

Denn was, wenn nicht die Liebe, ist des Menschen höchstes Gut?

 

Florian Voigt, Klasse 11