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Exkursion „Boden sehen und begreifen“

Exkursion „Boden sehen und begreifen“

 

Im Rahmen des naturwissenschaftlichen Profilunterrichts der Klasse 10 zum Thema „Boden – die dünne Haut der Erde“ hatten wir am 2.11.2016 die Möglichkeit, auf der Papitzer Höhe ein Bodenprofil zu beurteilen und Bodenproben mit einem Bohrstock für Laboruntersuchungen zu entnehmen. Die Vorbereitung dieser praxisnahen Unterrichtseinheit übernahm Herr Dr. Unger, der an unserem Gymnasium die AG Ökologie (GTA) leitet und bereits seit mehreren Jahren mit Schülern die Waldneugründung auf Ausgleichsflächen des Flughafen Leipzig/Halle in Schkeuditz-Ost verfolgt. Er organisierte einen Bagger vom Flughafen zum Ausheben der begehbaren, 1,20m tiefen Bodengrube und informierte uns über die Neugründung des „Dreieckswaldes“ auf der 28ha großen Ausgleichsfläche. Er erläuterte uns an diesem Beispiel, wie unvermeidbarer Flächenverbrauch als Folge der Erweiterung von Siedlungs- und Verkehrsflächen ausgeglichen wird. Danach folgte der praktische Teil in 2 Arbeitsgruppen in der Profilgrube und auf den erst vor wenigen Monaten neu aufgeforsteten, ehemaligen Ackerflächen. Am Bodenprofil beurteilten wir mit unserem Geo-Lehrer Hern Krebs die einzelnen, deutlich erkennbaren Bodenhorizonte. Während die Klassifizierung der Bodenart als sandiger Lehm mittels Fingerprobe relativ schnell und einstimmig verlief, war die Zuordnung des Bodentyps schwieriger. Statt der erwarteten Parabraunerde fanden wir die Abfolge einer Braunerde über einer älteren Parabraunerde vor. Körperlichen Einsatz erforderte die Handhabung des 60cm langen Bohrstockes und des 6kg schweren Kunststoffvorschlaghammers, um von den Teilflächen nach einem von Dr. Unger vorgegebenen Muster genügend Einzelproben für repräsentative Bodenmischroben zu bekommen. Diese werden  von der AG Ökologie während der Wintermonate im Labor analysiert.Die Geländearbeit im Freien sowie der unmittelbare Kontakt zum Boden, der Grundlage unseres Lebens ist, bereichern die Theorie im Klassenraum und beeindrucken mehr als Bilder oder Texte. Diese Erfahrung teilten nahezu alle der anwesenden 17 Schüler, auch wenn das regnerisch-windige Wetter an diesem Nachmittag keine gemütliche Arbeitsatmosphäre schuf und wir am Ende mit Boden an unseren Schuhen den Heimweg antraten.

 

Tim Wiegand & Tobias Albrecht (10c)

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