Exkursion zum jüdischen Friedhof

Am 23.10.2018 unternahmen die 6. Klassen eine Exkursion zu einer jüdischen Synagoge und im Anschluss zu einem jüdischen Friedhof. 8.45 Uhr trafen sich alle auf dem Schulhof. Eine Viertelstunde später ging es auch schon los. Kurz nach 10.00 Uhr waren wir da. Zuerst sind wir in die Synagoge gegangen. Dort wurde uns etwa für zwei Stunden etwas über die Geschichte des Gebäudes und der Juden erzählt. 12.30 Uhr waren wir dann auf dem Friedhof angekommen. Uns wurde gesagt, dass wir nicht über die Gräber laufen sollen, nicht die Steine wegnehmen und woanders hinlegen sollen, weil es alles seinen Grund hat. So etwas hat z.B. die Familie, im Gedenken an die Verstorbenen abgelegt. Wir durften Fotos machen und haben ein Arbeitsblatt bekommen, worauf Aufgaben wie z.B.: „Sammle verschiedene Symbole, die dir aufgefallen sind. Was könnten sie bedeuten?“ gestellt waren. Viele haben natürlich zuerst den Davidstern entdeckt und fotografiert. Aber auch sehr beliebt waren die zwei Hände, sie heißen „Die segnenden Hände der Priester (Kohanim)“, und stellen den „aaronitischen Segen“ über die Gemeinde dar. Es gibt noch viele andere Zeichen, auch die abgebrochene Säule, die auf ein zu früh abgebrochenes Leben deutet, ist dabei. Alle haben ihre eigene Bedeutung bei den Juden, viele von ihnen aber sollen die Verstorbenen schützen. Die jüdische Religion hat eine eigene Zeitrechnung. Sie beginnt im Jahr 3.760 v. Chr., sodass bei ihnen heute schon das Jahr 5.778 (n. Chr.) ist. Später hatten wir noch die Chance uns alleine umzusehen. Ich fand den Tag sehr schön und informativ.

Emma Luise Fechner (6b)