Interview mit Herrn Grüneberg

Redaktion: Was unterrichten Sie und warum?

Herr Grüneberg: Ich unterrichte Musik und Geschichte, weil ich darin meine Profession und Leidenschaft sehe.

Redaktion: Wo haben Sie gearbeitet, bevor Sie an unsere Schule kamen?

Herr Grüneberg: Ich habe viele Jahre in und um Leipzig herum gearbeitet – an ganz verschiedenen Schulen. An Privatschulen, an staatlichen Schulen. Nun wollte ich aber dieses Reisedasein sein lassen und deshalb freue ich mich, an einer festen Schule zu sein.

Redaktion: Und haben Sie sich hier schon gut eingelebt?

Herr Grüneberg: Naja – das, was man einleben nennen kann in den drei Wochen, in denen wir jetzt schon Unterricht haben. Die Schule – sowohl die Schüler als auch die Lehrer – machen es einem sehr leicht und da bin auch sehr froh drüber. Es ist hier ein sehr schönes Miteinander und man ist offen und neugierig. Das ist eben eine Sache, die es einem sehr leicht macht, sich einzufügen und anzukommen.

Redaktion: Wollten Sie schon immer Lehrer werden oder gab es da noch etwas anderes?

Herr Grüneberg: Vielleicht ist es bei mir im Speziellen so, dass ich ja Musiklehrer bin und Musiklehrer bestehen immer aus zwei Teilen: aus Musiker und Lehrer. Ich bin familiär erheblich vorbelastet, was Lehrer und Musiker angeht und versuche, beides miteinander zu verbinden. Ich bin also in der Schule als Lehrer tätig, aber auch außerhalb der Schule als Musiker.

Redaktion: Haben Sie sich schon immer für Musik interessiert?

Herr Grünenberg: Ja.

Redaktion: Welches Schulfach haben Sie früher gerne gemacht/nicht gerne gemacht?

Herr Grüneberg: Nicht gerne gemacht habe ich früher Musik, weil es mir nicht gefallen hat, wie das in der Schule gemacht worden ist. Sehr gut gefielen mir immer Geschichte, Deutsch und alle Fremdsprachen.

Redaktion: Hören Sie in Ihrer Freizeit selber viel Musik?

Herr Grüneberg: Da ich in der Arbeit schon so viel mit Musik zu tun habe, bin ich dann auch mal froh, wenn ich zu Hause gar keine Musik höre. Auf langen Autofahrten höre ich dann oft Hörspiele, Features, Dokumentationen und sowas.

Redaktion: Könnten Sie ein paar Stärken und Schwächen von sich aufzählen?

Herr Grüneberg: Ich bin ein äußerst neugieriger und offener Mensch. Vielleicht ist eine Schwäche von mir, dass ich oft zu viel auf einmal möchte und dadurch Leute, mit denen ich zusammenarbeite, dann auch überfordere. Und eine Schwäche könnte noch sein, dass ich immer sehr präsent sein möchte, was allerdings zum Musikerdasein dazugehört.

Redaktion: Interessieren Sie sich auch für Sport?

Herr Grüneberg: Ja, und zwar immer dann, wenn Weltmeisterschaften oder sonstige internationale Wettkämpfe stattfinden. Selber mache ich wahrscheinlich zu wenig davon…

Redaktion: Und zum Abschluss eine Entscheidungsfrage: Stadt – oder Landleben?

Herr Grüneberg: Zum Wohnen das Land, aber zum Leben auf jeden Fall die Stadt. Deshalb ist es ganz schön, wenn man auf dem Land in der Nähe von einer Stadt leben kann.

Herzlichen Dank für dieses Interview!

(Hannah Steindorf, 8d)